18.08.2007
 Bild v.l.: Helge Piper, Cord Bünning, Ina Juhnke, Michael Peters, Christa Binnemann, Detlef Schütz, Birgit Preiß, Hartmut Unger, Peter Bleyer, Waltraud Piper und Ralf Kommnik
Ein perfekter Schuss, Robin Hood und diverse Sehnenschattenentzündungen…
der Tag begann mit einer kleinen Verspätung, die aber auch ohne die Leihgabe von Harry Potters Glaskugel hätte prophezeit werden können.
Auf dem Weg Richtung Cuxhaven ließ ein Blick zum Himmel sehr unterschiedliche Deutungen zu, aber die Küste hat ihre eigenen Regeln, was das Wetter anbelangt.
In Cuxhaven angekommen war die Stimmung aller Anwesenden sehr gut und mit 31 Scheiben waren auch reichlich Bogenschützen am Start.
Pünktlich begannen die Probepfeile mit einer kleinen Irreführung der Turnierleitung, die aber eher unbeabsichtigt und eine Laune der Natur war. Es soll 2 x 6 Pfeile geschossen werden, normal sind 4 x 3 Pfeile, doch dieser Irrtum wurde schnell erkannt und umgehend behoben.
Wenn man sich so die umstehenden Scheiben angesehen hatte, dann fiel auf, dass erst alle ein wenig das Gold mieden und erst ab der dritten Passe sich langsam näherten und mit Beginn des Turniers das gleiche Spiel von vorne begann.
In der ganzen Schützenreihe war irgendwie eine unruhige Stimmung zu erkennen, die von allem anderen als von zufriedenen Schützen zeugte und tatsächlich, aus welchem Grund auch immer, es gab wohl nur wenige, die wirklich mit ihrer Leistung zufrieden waren.
Diese Stimmung war auch ganz deutlich an den Ergebnissen der ersten Runde abzulesen.
Noch während der ersten Runde sah ich wie
Birgit Preiß
(Bibi) ein wenig unruhig durch ihr Fernglas schaute. Auf eine Nachfrage hin sagte sie mir dann, dass sie wohl einen Pfeil versemmelt hätte, denn der würde in der 2 auf ½ 6 Uhr stecken.
Wie wir dann zum auswerten der Schießergebnisse zur Scheibe kamen, stellte Bibi sehr schnell fest, dass sie keinen Pfeil versemmelt hatte, sondern vielmehr einen perfekten Schuss vollbracht hatte, denn es war ein Robin Hood (Robin Hood = zwei Pfeile stecken ineinander).

In der Pause nun konnte man fragen wen man wollte, alle waren irgendwie nicht ganz mit der ersten Runde zufrieden.
Es hatte den Anschein, als hätte es unter den Bogenschützen in der 50m Distanz eine grosse Entzündungswelle gegeben, die diese nicht zufriedenstellenden Ergebnisse rechtfertigen würde, es muss wohl so eine Art Sehnenschattenentzündung im Umlauf gewesen sein, anders ließe sich das Ganze so wohl nicht erklären...
Scherz beiseite...
..nun folgte erst einmal die wohlverdiente Pause, die der Turnierausrichter mit diversen leckeren Salaten und gegrilltem für die Bogenschützen vorbereitet hatten.
Frisch gestärkt aus der Pause traten unsere Bogenschützen nun die zweite Runde, den 30 m Durchgang an.
Die Unruhe war wie weg gefegt und alleine daran konnte man schon merken, dass es besser laufen musste und dem war auch so, wie auch hier an den Ergebnissen eindeutig zu erkennen war.
Nach dem Turnier folgte noch, nach gewohnter Art, ein Funturnier, mit vielen kleinen Preisen.
Gegen 19:30 Uhr nahm das Turnier, nach einer großen Siegerehrung, sein Ende.
Und wieder einmal haben die Cuxhavener bewiesen, dass es immer wieder Spaß macht, an ihrem Turnier teilzuhaben.

zurück zur Berichtslegende

|