Samstag, den 16.08.2008

Bild: Ein bescheidener kleiner Ausschnitt der diversen Pokale für die Siegerehrung
das diesjährige 24. Buschturnier 2008 in Cuxhaven geht weiter...
..trotz des bedauernswerten Verlustes eines der Organisationsmitglieder.
An Dieser Stelle möchten die Bogner der Bogensportabteilung des SV Oyten e.V. dem Organisationsteam des Rot Weiss Cuxhaven
ihr tiefes Mitgefühl und ihr Beileid zu dem schmerzlichen Verlust aussprechen.
Die Sonne lachte und zeigte sich wieder einmal von ihrer schönsten Seite, um ihr Bestes zum anstehenden Buschturnier beizutragen.
Die Schützen verteilten sich auf 32 Scheiben, mit wenigen Ausnahmen vier Schützen pro Scheibe, wenn mal ein Schütze verhindert war.
Ein Bild, welches schon beeindruckte und immer wieder aufs Neue beeindruckt.
Zu Beginn des Turniers gab es eine Schweigeminute zu Ehren der Verstorbenen Organisationsleiterin, die uns alle in guter Erinnerung bleiben wird.
Das Buschturnier ist kein normales Turnier, es ist ein Turnier einer besonders großen Familie, eben aller Schützen, die schon seit Jahren immer und immer wieder zu diesem Ereignis sich in Cuxhaven einfinden, um einander zu treffen, auszutauschen, Spaß zu haben und neben bei auch ein Turnier zu bestreiten, aber das denke ich und damit spreche ich vermutlich für die meisten anwesenden Schützen, eher nur nebensächlich ist.
Es geht schon gleich beim Anmelden los und ist noch lange nicht zu Ende, wenn der Schütze seine zugewiesene Scheibe erreicht hat, das Begrüßungsritual aller Schützen, die man so im Laufe seiner Schießlaufbahn bis dato kennen und schätzen gelernt hat. Es ist halt wie in einer großen Familie, man kennt sich halt.
Diese Stimmung ist schwer zu beschreiben und muss einfacher selber erlebt werden, denn bei 32 Scheiben reden wir hier immerhin von
ca. 130 Bogenschützen und das ist nicht eben wenig.
Geschossen wird auf dem Buschturnier auf zwei Entfernungen, als Erstes auf die 50 und dann auf die 30m Entfernung.
Die 50m Entfernung ist, warum auch immer, für viele Schützen eine eher ungeliebte Distanz. Man schießt lieber auf 70m, oder 30m, den wahren Grund dafür kenne ich leider nicht wirklich, ich kann nur sagen das es sich so verhält.
Die erste Disziplin war die besagte 50m Entfernung und diese lief, wie wohl auch unschwer zu orakeln war, bei den meisten Schützen nicht sonderlich gut, aber auch nicht wirklich schlecht, denn ein Schütze ist nur selten mit sich zufrieden, aber er ist eben nicht so gut wie auf 30, oder 70m.
Die Sonne hinterließ bei dem einen, oder anderen Schützen sichtbare Spuren auf der Haut, denn sie brannte gnadenlos die ganze Zeit auf uns herab und wer sich nicht in einem Zelt, ja, auch so etwas haben die Bogenschützen mit dabei, einem Sitzschirm, einem Pavillon, oder einem anderen Schatten spendenden Utensil wie hier einem Strandkorb vor der Sonne schützte, der konnte es später auf seiner Haut sehen...

...und nein, die Bogner haben den Strandkorb nicht selber mitgebracht!
Nach der "ungeliebten" 50m Distanz und einer sehr ausgiebigen und gut organisierten Pausenverpflegung incl. Schatten spendender Pavillons ging es dann auf die 30m Entfernung, wo unsere Schützen auch wieder zu ihrer Bestform zurück fanden.
Am Ende konnte man sagen, fast alle Oytener Bogenschützen hatten einen Pokal für sich erstreiten können und verließen das wieder sehr gut organisierte und trotz des herben Verlustes (siehe Einleitung) behaftetet 24. Buschturnier mit einem guten Gefühl der Zufriedenheit.
Möge die Familiäre Stimmung den Organisatoren genügend Kraft geben, um ihren erlittenen Schmerz ein wenig zu lindern und um auch in Zukunft diese "Familie" immer wieder aufs neue mit einem solch schönen Buschturnier zusammen zu führen.
Wir Danken Euch!
Ergebnisse
zurück zur Berichtslegende
