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- AAC
amerikanischer Ausschuss für Bogenschießen
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- Abprall / Rückprall
Trifft der Pfeil auf das Ziel und prallt von dort zurück, so spricht man vom AB- bzw. Rückpralll
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- Abschussbewegung, negative
Drall/Drehmoment, Drehbewegung des Bogenmittelstücks gegen den Uhrzeigersinn (für einen rechtshändigen Schützen nach rechts)
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- Alle ins Gold
Eine Redensart der Bogenschützen, die die olympische Disziplin betreiben, um sich Glück für ein Schuss oder ein anstehendes Turnier zu wünschen
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- AMO
Gemeinschaftliche Organisation der Bogenhersteller
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- Ankerpunkt
Der Anker Punkt ist ein gedachter, mitunter gefühlter, immer gleich bleibender Punkt im Gesicht, der dem Schützen eine immer gleich bleibende Schiesshilfe sein soll. Dieser Punkt zeigt dem Schützen, ab wo er genau ins Gold halten muss, da gleich die Sehne entspannt wird
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- Ankern
Unter Ankern versteht der Bogenschütze die genaue Positionierung und Lage der Zughand an einem bestimmten Punkt am Kopf
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- Armschutz
Der Armschutz stellt eine sichere Barriere zwischen Bogensehne und Unterarm des Schützen. Es ist in der Regel ein aus festem Material (Leder, Kunststoff, etc.) bestehender Schutzmantel für den Unterarm, zum Teil auch bei Anfängern für den Oberarm, um einen möglichen schmerzhaften Kontakt mit der Sehne beim Lösen selbige zu mindern, oder gar abzuwenden
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- Auszug / Auszugslänge
Ist die in Inch / Zoll angegebene Distanz, über die der Schütze den Bogen spannt, um zu seinem Anker Punkt zu gelangen. Gemessen wird dabei von der Vorderkante des Bogens
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- Auszugsverkürzung / Overdraw
Besondere Formen der Pfeilauflage, die den Bogen in Richtung Sehne faktisch verkürzt. Dadurch wird es dem Schützen ermöglicht, kürzere, als die tatsächlich benötigten Pfeile zu verwenden, dies wiederum hat zur Folge, dass er einen leichteren Pfeil verwenden kann, der schneller ist und eine flachere Flugbahn fliegt
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- Backing
Beim traditionellen Bogen die Verstärkung auf der dem Schützen abgewandte Seite des Bogens
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- Barebow / Blankbogen
Ist eine weitere Disziplin beim Bogenschießen, hierbei hat der Bogen kein Visier, der Schritt Visiert sein Ziel einzig an den Pfeil entlang an
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- Barreled
So nennt man den Pfeilschaft, der sich an beiden Enden verjüngt.
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- Baumstand
Jagdstellung eines Bogenschützen im Baum, oder aber tragbare oder fest installierte Konstruktion in einem Baum auf der der Jäger steht
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- Befiedern
Anbringen von Kunststoff-, oder Naturfedern auf das hintere Ende des Pfeilschaftes. Es werden immer nur drei Federn auf den Schaft geklebt. Die Federn dienen ausschließlich der Stabilisation des Pfeiles und sind in diversen Farben verfügbar
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- Befiederungsgerät
ein Gerät, mit dessen Hilfe es möglich ist, die Federn auf dem Pfeilschaft exakt zu positionieren, zu fixieren und zu kleben. Eine exakte Positionierung ist wichtig, um keine unterschiedlichen Flugeigenschaften der Pfeile zu bekommen
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- Blankbogen
Der Blankbogen ist eine Bogenklasse im Bogenschießen. Es handelt sich hierbei um olympische Recurvebögen ohne Visier und ohne Stabilisatoren, die in dieser Bogenklasse streng verboten sind. Einzig die Anbringung von Gewichten ist erlaubt. Dabei sind ebenso Regeln zu beachten, wie dass durch die Anbringung von Gewichten der Blankbogen nicht weiter entspannt sein darf, als ein Ring mit dem Durchmesser von 12,2 cm. Die Gewichte dürfen nicht gewinkelt sein, sondern müssen senkrecht auf dem Bogen stehen. Diese Gewichte bringt der Blankbogenschütze an, um eine gewisse Stabilisation beim Abschuss zu erzielen.
Dieser Ausgleich ist rein technischer Natur. Das Gewicht soll verhindern dass der Bogen (bei Rechtshändern) eine nach links oben gerichtete Richtung nehmen wird (bei Linkshänder umgekehrt: eine nach rechts oben gerichtete Richtung), was als Torque bezeichnet wird. Dieser Zusatz muss angefügt werden, weil die Mittelteile der Blankbögen in der Regel insbesondere für olympischen Recurve geschaffen werden und hier ein völlig anderes Lösen vorherrschend ist.
Im gesamten Schießergebnis steht der Blankbogen einem olympischen Recurve nicht nach. Eine wesentliche Abgrenzung dazu gibt es lediglich in den Wettbewerben, wobei für die Blankbögen in den Target-Disziplinen der FITA kürzere Entfernungen gelten (bis 18 m in der Halle, bis 50 m im Freien, während olympischer Recurve bis zu 70 m und 90 m geschossen wird).
Olympischer Recurve und der Blankbogen unterscheiden sich, ausgenommen von technischen Details, auch vom Handling während des Schussaufbaus, das statt des fehlenden Visiers die ungenauere Pfeilspitze anvisiert (dadurch auch die kürzeren Schussdistanzen). Hier kommen insbesondere spezielle Auszug- und Ankertechniken wie Stringwalking oder Facewalking zum Einsatz konträr zum mediterranen Auszug/Anker, der beim olympischen Recurve vorherrschend ist.
Ein Blankbogen besteht aus:
- einem Recurve-Bogen Mittelteil (Metall oder Holz, neu auch aus Carbon
- zwei Wurfarmen
- einer Sehne an der bis zu zwei Nockpunkte befestigt sein dürfen
- Pfeilauflage
- Button und beliebig auch mit
- Zusatzgewichten
Geschossen werden darf mit Schießhandschuh, oder Tab (Lederstückchen zum ziehen der Sehne), an denen dürfen jedoch keine Markierungen angebracht sein
Jede Markierung, anhand der Schütze eine Entfernung abschätzen oder als Zielhilfe dienen kann, ist verboten. Dazu zählen Markierungen, Ausbuchtungen, Kerben oder Kratzer im Bogenfenster oder den inneren Wurfarmen.
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- Blankschaft/Rohschafttest
Mit diesem Test kann mittels eines unbefriedigten Pfeils die Grundeinstellung für den Pfeil selber, der so genannte Spinwert und die Einstellung des Buttons korrigiert, beziehungsweise angepasst werden
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- Bluntspitze
Eine Pfeilspitzen, vorwiegend aus Gummi, oder Metall, die an der Spitze nicht spitz, sondern platt ist
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- Bogenfenster / Schussfenster
So bezeichnet man den ausgeschnittenen Teil des Mittelstücks oberhalb des Griffs
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- Bogenhand
Als Bogenhand bezeichnet man die Hand, die den Bogen festhält und den Auszug ermöglicht. Ein Rechtshänder hält seinen Bogen meist in der linken Hand und umgekehrt. Wichtig für die Findung der wirklichen Bogenhand ist das so genannte Führungsauge
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- Bogenlänge
Gesamtlänge des Bogens in Zoll gemessen.
Sie wird beim Recurvebogen von einem zum anderen Ende der Wurfarme gemessen. Es gibt Bögen in 66", 68" und 70". Welche Länge man verwendet ist von der Auszugslänge des Schützen abhängig. Bis 28" Auszug ist der Bogen 66" lang, von 28" bis 30" empfiehlt sich ein 68" Bogen. Bei größerem Auszug werden 70" Bögen benutz.
Bei den Compoundbögen wird die Länge von Achse zu Achse angegeben.
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- Bogenschlinge / Fingerschlinge
Ist eine Vorrichtung am Bogen, oder aber eine Gewebeschlaufe an der Hand des Bogenschützen, die um das Mittelstück des Bogens geht, so dass der Bogen dem Schützen zum Zeitpunkt des Lösens nicht aus der Hand fällt
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- Bogensehne
Eine Bogensehne ist der schnurartige Bestandteil eines Bogens, der die Energie des Bogens auf den Pfeil überträgt.
Eine Bogensehne besteht aus der eigentlichen Sehne, einer langen Schnur, die sich aus mehreren Strängen zusammensetzt. An den beiden Enden befindet sich je eine Schlaufe (Öhrchen), die an den Wurfarmen der Bogenwaffe eingehängt werden. Die Öhrchen werden mit Wicklungen aus Wickelgarn gegen eine vorzeitige Abnutzung ebenso wie im Mittelteil (Griffbereich) der Bogensehene geschützt
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- Bogenständer
Halterung zum ablegen des Bogens, solange der Bogenschütze ihn nicht benötigt
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- Broadhead
Dreieckige, scharfe und zugespitzte Pfeilspitze aus Metall, die zum Jagen benutzt wird
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- Brustschutz / Streifschutz
In erster Linie dient der Brustschutz dazu, die Kleidung des Schützen an den Körper zu pressen und so ein Streifen der Sehne an der Kleidung zu verhindern, welches einen unregelmäßigen Schuss und somit ein schlechteres Schussergebnis ergeben würde
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- Button
Eine Federmechanik beim Sportbogen, um den Spinewert (Härtegrad) von Pfeilen anpassen zu können.
Der Pfeil kommt beim Lösen der Sehne ins Schwingen, diese Schwingungen soll der Button mit seiner eingebauten Federmechanik entgegenwirken und somit einen Gerade Ausflug des Pfeils ermöglichen
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- Cam's
Ovale Rolle beim Compoundbogen (siehe auch Compound Bogen)
Single Cam
Diese Bögen haben nur ein am unteren Wurfarm angebrachtes großes Excenterrad . Der obere Wurfarm hat nur eine Umlenkrolle. Die ersten Entwürfe gehen in das Jahr 1975 zurück, jedoch waren sie lange Zeit im Schatten der Twin Cams. Der Vorteil liegt in dem einfachen Cam, der nicht wie die Twin Cams synchronisiert werden muss.
Twin Cam
Diese Compoundbögen besitzen zwei mehr oder weniger an Ellipsen erinnernde exzentrisch drehende Räder. Jeder Bogenhersteller hat seine eigenen Formen bzw. „Kurvenscheiben“. Das Funktionsprinzip ist hier auf dem Wellrad basierend. Der Zugnachlass erreicht bis zu 70 %
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- Centershot Bogen
So bezeichnet man einen Bogen, bei dem der untere Teil des Schussfensters über die Mittellinie hinaus ausgeschnitten ist
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- Checker
T-förmiges Messmittel zum Messen verschiedener Größen, wie zum Beispiel der Standhöhe, dem Nockpunkt und dem Tiller am Bogen
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- Cloud Schießen (Wolkenschiessen)
Langstrecken schießen auf ein kreisförmiges, 48 Fuß großes, flach auf den Boden befindliches Ziel. Die Entfernung für Herren beträgt 180 Yards, die für Damen 120, oder 140 Yards
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- Composit Bogen (laminierter Bogen)
ist ein Bogen, der aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt ist
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- Compound Bogen
Dieser Bogentyp arbeitet mit einem Hebelsystem. An beiden Wurfarmenden befindet sich je einer Rolle über die zwei Kabel geleitet werden. Wird der Bogen über eine bestimmte Länge ausgezogen, so bewirken die Rollen eine Zuggewichtsreduktion von max. 85%
Der Compoundbogen (engl. compound bow) wurde 1969 in den USA erfunden.
Ein Compoundbogen ist einfach zu erkennen: an den Enden des Bogens befinden sich kleine Räder, die sogenannten Camwheels, kurz Cams genannt. Sie verfügen über zwei verschiedene Durchmesser auf denen Kabel bzw. Sehne aufgerollt sind. Im ungespannten Zustand ist auf dem größeren der beiden Durchmesser die Sehne aufgerollt.
Beim Spannen des Bogens wird die Sehne des Bogens vom großen Durchmesser abgerollt, und auf dem kleinen Durchmesser wird das am gegenüberliegenden Wurfarm befestigte Kabel aufgerollt. Der Compoundbogen wird oft mit dem Flaschenzug in Verbindung gebracht, dies bezieht sich aber nur noch auf die Bögen der Anfangszeit!
Moderne Compoundbögen wenden jedoch, wie bei einem Wellrad das Hebelgesetz an. Die Cams sind zusätzlich exzentrisch aufgehängt bzw. gelagert. Wird die Rolle nach außen geklappt so verlängert sich der Hebelarm. Die sich nach außen wegdrehende Rolle ist wie ein starrer Hebel, der auf die Drehachse wirkt. Durch die Drehung verändert sich der Angriffswinkel des Hebels und man kann so immer im effektivsten Bereich arbeiten.
Weil das Zugkabel am gegenüberliegenden Wurfarmende befestigt ist und über eine Rolle läuft, lässt sich das ganze System auch als „feste Rolle“ begreifen. Diese Mechanismen sind beim Compoundbogen in einer praktischen Anwendung umgesetzt. Dadurch ergibt sich im Gegensatz zu anderen Bogen ein nicht-linearer Kraftverlauf beim Auszug: mit steigendem Auszug nimmt die Kraft zunächst stetig zu (wie auch bei anderen Bogen), um dann aber beim Überschreiten des so genannten Gipfel-Zuggewichtes schlagartig abzunehmen. Der Bogenschütze hält dann bei voll ausgezogenem Bogen nur noch einen Bruchteil des Gipfelzuggewichtes auf der Hand. Die Zugreduzierung kann bis zu 70 % betragen, d. h. bei einem Gipfelzuggewicht von 50 Pfund muss der Schütze nur 15 Pfund im Auszug halten. Dadurch kann der Bogen ruhiger gehalten werden und das Zielen fällt wesentlich leichter. Die Formgebung der Cams beeinflusst das Verhalten des Bogens maßgeblich, im einfachsten Fall sind sie kreisrund. Durch die Form der Cams kann z.B. die Reduktion des Zuggewichts oder die im gespannten Bogen „gespeicherte“ Energie beeinflusst werden.
Durch seine Konstruktion kann ein Compoundbogen bei gleicher oder sogar größerer Auszugslänge erheblich kürzer gebaut werden und ist entweder leichter zu spannen oder kann mit sehr viel höherem Zuggewicht bei gleichem Kraftaufwand gespannt werden. Die Belastung der beweglichen Teile ist zudem geringer, da der schlagende Teil der Sehne und die Bogenarme viel kürzer sind und die Kabelzüge, in denen der Großteil der Spann/Schussbewegung abläuft sich nur in Richtung ihres Verlaufes bewegen müssen. Dies verringert Vibrationen beim Schuss und den Sehnenverschleiß erheblich. Durch Umhängen der Kabelzüge kann das Auszugsgewicht und / oder die Auszugslänge je nach aktuellem Bedarf mit wenig Aufwand verstellt werden.
Auf einem Compoundbogen werden die Pfeile zunächst schwach und dann immer stärker beschleunigt. Hierdurch wird das Material der Pfeile weniger gestresst und Abschussgeschwindigkeiten von mehr als 100 m/s bzw. 360 km/h erreicht. Durch die hohe Geschwindigkeit ist der Pfeil schneller im Ziel (weniger Ablenkung durch Wind) und die Flugbahn flacher (besseres Trefferbild).
Der Compoundschütze zieht die Sehne oftmals nicht mit den Fingern, sondern verwendet eine mechanische Abschusshilfe, das Release. Dies ist erforderlich da die ausgezogene Sehne einen sehr spitzen Winkel bildet und die drei Finger zum Halten der Sehne keinen Platz haben bzw. das Ziehen und Halten der Sehne sehr unbequem ist. Das Release wird über eine Schlaufe an der Sehne eingehängt. Es hat entweder einen Abzug, der an ein Gewehr oder eine Pistole erinnert oder es löst den Schuss durch Drehung der Schusshand oder Erhöhung des Zuggewichtes aus. Der Abschuss mit einem Release ist wesentlich genauer, als mit der Hand, da die Sehne beim Abschuss keine (ungewollte) seitliche Auslenkung erfährt und der gesamte Vorgang des Abschuss weniger vom Menschen abhängig ist, als beim Lösen von Hand. (Hat ein Bogen z.B. ein Zuggewicht von 27 kg und eine Zuggewichtsreduzierung von 65 %, so braucht man die ausgezogene Sehne nur mit 9,45 kg zu halten. Beim Abschuss steigt die Federkraft von 9,45 kg / 92,7 N wieder auf 27 kg / 264,87 N an; d.h. ein Anstieg um 185 %! Jeder Fehler verstärkt sich ebenfalls um diesen Faktor. Die mechanische Abschusshilfe soll Fehler beim Lösen der Sehne möglichst klein halten. (Die Angabe von Kräften in ´kg´ ist zwar nicht korrekt, wurde aber zum besseren Verständnis verwendet.)
Unterteilung der Compoundbögen mit den Cams am Ende des Wurfarmes
4Wheeler
„Bear Whitetail Hunter“ mit Spannrollen und den runden Exzenterrollendie schon in Vergessenheit geratenen Compounds der ersten Stunde waren Bögen mit vier Rollen. Zwei Umlenkrollen, die jeweils vor oder bei den Exzenterrollen angebracht waren, hatten die Hauptaufgabe die Zugkabel von der Mitte der Pfeilschussbahn auszulenken. An den Wurfarmenden waren die anderen zwei runden Rollen welche eine exzentrische Lagerung hatten. Die Wirkung beruhte auf dem Flaschenzug- und Exzenterprinzip. Der Zugnachlass erreichte ca 33-36 %.
Twin Cam
besitzen zwei mehr oder weniger an Ellipsen erinnernde exzentrisch drehende Räder. Jeder Bogenhersteller hat seine eigenen Formen bzw. „Kurvenscheiben“. Das Funktionsprinzip ist hier auf dem Wellrad basierend. Der Zugnachlass erreicht bis zu 70 % Jennings Twincams-Bild
Single Cam
haben nur ein am unteren Wurfarm angebrachtes große Exzenterrrad. Der obere Wurfarm hat nur eine Umlenkrolle. Die ersten Entwürfe gehen in das Jahr 1975 zurück, jedoch waren sie lange Zeit im Schatten der Twin Cams. Der Vorteil liegt in dem einfachen Cam, welcher nicht wie die Twin Cams synchronisiert werden muss.
Compoundbögen mit den Cams am Griffstück (Sonderform)
Einige Compoundbögen besitzen die Cams in der Nähe des Griffstücks. Der Vorteil ist, dass mit den Cams keine Schwungmasse an den Wurfarmen beschleunigt und abgebremst werden. Am Mittelteil angebracht, werden somit keine „Erschütterungen“ auf den Bogen übertragen.
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- Deflex
Von einer deflexen Form, die ein Bogen annimmt, spricht man, wenn sich der Bogen zum Schützen biegt
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- Drehpunkt / Abtrieb
Jene Stelle an der Griffinnenseite des Bogens, die bei ausgezogenen Bogen am weitesten von der Seele entfernt ist (Standhöhe)
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- Drift
Natürlicher Abtrieb des Pfeils von seiner vorhergesehenen Flugbahn, bedingt durch Seitenwind
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- Druckpunkt (am Button)
jene Stelle an der seitlichen Pfeilanlage, gegen die der Pfeil im Moment des Lösens gepresst wird
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- Durchschuss
Der Pfeil dringt gänzlich durch das Ziel hindurch. Wegen der Schwierigkeit, diese Durchschüsse zu punkten, wird vorher meist ein Punktwert für solche Schüsse festgelegt (in Deutschland wird in der Regel ein Nachschuss erlaubt)
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- Dynabow (amerikanisch)
In Amerika verwendeter Typ des Compound - Bogens, der nur am unteren Wurfarm eine ovale Exzenterrolle (ein Cam - System) besitzt. Am oberen Wurfarm wird die Sehne unmittelbar befestigt
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- Effizienz
Beim Bogenschießen versteht man darunter den Teil der über die zugeführte Energie hinausgehenden Ausgangsenergie in Prozent ausgedrückt
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- Einklemmen
Dass Einklemmen des Pfeils beim voll ausgezogenen Bogen während des Zielvorgangs. Zusammen pressen der Nocke während des Auszugs
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- Endenschutz
Wird auf das untere Ende des Wurfarms aufgezogen, um Beschädigungen durch das Aufsetzen am Boden zu vermeiden
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- Face Walking
Eine Technik beim Blankbogenschießen, bei der die Veränderung der Position der Zughand im Gesicht als Zielhilfe benutzt wird
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- Feldbogen und Jagdbogen
(Sie auch Blankbogen) Ein, in der Regel relativ kurzer Bogen, der zum Feldbogenschießen eingesetzt wird
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- Feldbogenschießen
(Siehe Blankbogen) Disziplinen beim Bogenschießen, bei dem die Schützen im Gelände bekannte und unbekannte Entfernungen ausschießen müssen. Diese Art des Bogenschießens wurde ehemals entwickelt, um die Jagdsituation simulieren zu können
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- Fingertab / Tab
Fingerschutz aus Leder, oder Kunstleder. Dient zum Schutz der Finger der Zughand beim Handhaben der Bogensehne
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- FITA
Internationaler Bogensportverband. Von dieser Vereinigung sind Regeln erarbeitet worden, die bei olympischen Spielen, Welt-, oder Europameisterschaften, sowie nationalen Wettbewerben verbindlich sind. Auch nationale Wettkämpfe sind nach diesen Regeln auszutragen, wenn die dabei geschossenen Ergebnisse als Rekorde anerkannt werden sollen
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- FITA Feldrunde
Die FITA Feldrunde kann mit dem Blank-, dem Recurve- oder dem Compound Bogen geschossen werden, wobei jeder Bogenart eine eigene Wertung zugeteilt wird. Es wird auf 12 bis 24 Scheiben geschossen.
Dabei ist zu beachten, dass sich die Schreiben Zahl durch vier teilen lässt. In der Regel werden 12 Scheiben aufgestellt. Pro Scheibe werden drei Pfeile geschossen. Die Ziele sollen so an einem vorgegebenen Kurs angeordnet sein, dass sich durch das Gelände eine entsprechende Erschwernis im Zielen und Schießen ergibt. Bei einer FITA Arrowhead Runde werden zwei separate Feldrunden abgehalten. Die FITA Jagd Runde beinhaltet die gleichen Regeln wie in der oben erwähnten Feldrunde. Allerdings sind die Entfernungen der Ziele zu schätzen
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- FITA Halle
Zwei Durchgänge zu 30 Pfeilen auf 18 m Entfernung. Geschossen wird auf 40 cm Auflagen (Schüler 60 cm) bzw. auf 3er-Spot-Auflagen (die fünf inneren Ringe der normalen 40 cm Auflage, drei davon untereinander bilden praktisch eine „Ampel“)
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- FITA Regeln
Beschreiben die technischen und organisatorischen Voraussetzungen und Bedingungen die für ein FITA - Turnier verpflichtend sind
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- FITA Runde (groß)
FITA - Runde Freiluft - Disziplin beim Bogenschießen, bei der die Damen jeweils 36 Pfeile auf eine Entfernung von 70 m, 60 m, 50 m und 30 m schießen, die Herren dieselbe Anzahl von Pfeilen auf die Distanzen 90 m, 70 m, 50 m, und 30 m.
Genauer:
Besteht in der Hauptsache aus 144 Pfeilen. Geschossen werden vier mal 36 Pfeile auf verschiedene Distanzen, normalerweise an einem Tag. Eine Doppel FITA (2 x 144) wird an zwei Tagen geschossen. Die Originalentfernungen bei einer Fita Runde sind: 90 m, 70 m, 50 m und 30 m. Für Frauen, Junioren, Kadetten und Schüler (verschiedene Klassen) gibt es verkürzte Entfernungen und Auflagen (Zielscheiben) 90 m und 70 m (Frauen 70 m und 60 m) Auflagengröße 122 cm, 50 m und 30 m Auflagengröße 80 cm, allerdings bei 30 m nur mehr eine Scheibe mit 40 x 40 cm (niedrigere Treffer werden als „M“ = „missed“ bzw. out gewertet). Bei der kürzesten Distanz werden meistens vier Scheiben auf einem Dämpfer angebracht. Vor einer Wertung (Pfeile holen und aufschreiben der Treffer zahlen) werden bei den zwei weiten Entfernungen jeweils 6 Pfeile, bei den kürzeren jeweils 3 Pfeile geschossen
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- FITA Runde (klein)
Wie bei der FITA (groß), nur wird hier lediglich auf 50m und 30m Distanz mit jeweils 36 Pfeilen und einer Auflagengröße von 80cm geschossen
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- FITA Stern
Auszeichnung für ein bestimmtes Ergebnis.
Die Fita vergibt 5 verschiedene Auszeichnungen: den 1000er, den 1100er, den 1200er, den 1300er und schließlich den 1400er Stern. Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die mindestens zu erreichende Ringzahl, um diese Auszeichnung zu erwerben. Voraussetzung hierfür ist, dass das Ergebnis in einem Turnier erzielt und dass dieses Turnier nach den Regeln der FITA als Sternturnier ausgeschrieben und durchgeführt wurde
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- Flämisch Spleiss
Besondere Herstellungsart von Sehnen. Bogensehnen im flämischen Spleiss werden insbesondere für traditionelle Bogen verwendet
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- Fletschen
Als “Fletschen“ werden umgangssprachlich unter Bognern die Federn der Pfeile bezeichnet
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- Flu Flu (Befiederung)
Als Flu Flu bezeichnet man das anbringen von in der Regel 6 Naturfedern von etwa 10 cm Länge an den Schaft des Pfeils, um seine Flugweite zu reduzieren (Hochschuss). Die Reduzierung der Flugweite mit so langen Federn ist dabei als extrem drastisch anzusehen, aber gewollt
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- Free Style
Ist eine Disziplin, bei der für alle Bögen sämtliche Hilfsmittel zugelassen sind, hierbei handele es sich um keine FITA - Disziplin
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- Freezing
Ein frühes Stadium von Schreibenpanik. Der Schütze zieht den Bogen ganz aus und ankert mit dem Visier außerhalb des Zentrums, dort friert seine Haltung ein und er kann das Visier nicht mehr ins Gold bewegen
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- Geschlossener Stand
Fußstellung, bei der die Schießrichtung von der Fußspitze des hinteren Fußes über den Ballen des vorderen zur Zielmitte verläuft
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- Gesundheit / Sportmedizin des Bogenschiessens
(siehe Sportmedizin des Bogenschiessens)
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- Gipfelzuggewicht
Ist das maximale Zuggewicht bei Compoundbögen
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- Gold
Als Gold bezeichnet der Bogenschütze den Mittelpunkt seiner Zielscheibe, die in farbig markierten Ringen untergliedert ist, wobei das "Gold" die Mitte darstellt und gelb ist.
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- Grain (Gewichtseinheit)
Ist die amerikanische Gewichtseinheit, die unter anderem im Bogensport Anwendung findet, ein Grain = 0,0648 Gramm
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- Gruppierung
Ist das Auftreffen der Pfeile auf der Scheibe. Eine gute Gruppierung liegt vor, wenn die Pfeile eines Schützen möglichst nah beieinander liegen.
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- Herausziehen (eines Pfeiles)
Entfernung der Pfeile aus der Scheibe
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- Hohes Handgelenk
Oberkante des Handgelenks in einer Linie mit der Oberkante des Bogenarms; der Druck des Bogens zieht durch die V-Stellung von Daumen und Zeigefinger und die Handknochen ins Handgelenk. Dabei liegt auf der Handgelenkmuskulatur mehr Spannung als bei jeder anderen Handgelenkstellung. In Bezug auf den Bogen: das Ausziehen des Bogens über seine optimale Zuglänge hinaus
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- Inch / Zoll (Maßeinheit)
englisches / amerikanisches Längenmass, wobei 1 inch = 1 Zoll = 1" = 2,54 cm entspricht
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- Instinktiv Schiessen
Bogenschießen, bei der der Schütze auf technische und sonstige Hilfsmittel verzichtet. Er zielt nicht, sondern hat sein Ziel lediglich kurz vor Augen um dann zu lösen
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- Jagdspitze
Eine mit rasierklingenscharfen Schneiden versehene Pfeilspitze
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- Kabelabweiser
Eine an der Innenseite des Compoundbogens angebrachte Vorrichtung, die ein Streifen der Befiederung an den Kabeln verhindert. Ein zusätzlich angebrachter Gleitschuh mindert die dadurch entstehende Reibung
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- Kisser / Mundmarke
Ein Kunststoffteil, welches in Mundhöhe in die Sehne eingearbeitet wird und als Auszugskontrolle dient.
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- Klicker
Klicker nennt sich eine mechanische Einrichtung am Bogen des Bogenschützens.
Er signalisiert dem Schützen die einmal ermittelte Auszugslänge der Bogensehne durch ein Klickgeräusch.
Wird der Pfeil, der über die Nocke mit der Sehne verbunden ist, über eine einmal eingestellte Auszugslänge gezogen "springt" der Klicker von der Pfeilspitze und schlägt gegen den Bogen, oder ein extra angebrachtes Metallplätchen und gibt dabei den so genannten Klick ab, dies ist das Geräusch, wo der Bogenschütze weiß, dass er lösen soll.
Der Klicker garantiert eine immer gleiche Auszuglänge, die Einhaltung einer konstanten Auszugslänge ist entscheidend für die wiederholte Treffgenauigkeit beim Schießen.
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- Köcher
Aufbewahrungsbehälter für Pfeile, der Köcher wird meist am Gürtel getragen. Traditionelle Schützen benutzen jedoch lieber einen Rückenköcher, in einigen Fällen wird der Köcher auch direkt am Bogen montiert, dies ist meist bei Jagschützen der Fall
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- Konterstabilisatoren
Dient zur horizontalen Stabilisierung des Bogens. Gegenstück zum Monostabilisator (Siehe auch Stabilisator)
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- Kyudo
Eine japanische Art des Bogenschießens
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- Laminierter Bogen
Bogen, der aus unterschiedlichen miteinander verleimten Schichten zusammengefügt ist. Vorwiegend werden Fiberglas, Holz und Carbonfasern miteinander verleimt
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- Langbogen
Einer der ältesten bekannten Art von Bögen, die ohne technische Hilfsmittel geschossen werden. Aufgrund seiner Wurfarm ist er gerade um besitzt somit kein Recurve. Die meisten englischen Langbögen reichten dem Schützen in ungespannten Zustand mindestens bis auf Augenhöhe
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- LBS (lbs) (Gewichtseinheit)
Abkürzung für englische Pfund (Plural, Singular = lb) Ein lb = 453,59 Gramm
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- Leitfeder
Dabei handelt es sich um die Feder, welche im rechten Winkel zur Nocke steht
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- Let off
Zuggewichtsreduktion beim Compound Bogen
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- Leuchtstab
| 1.Länge Tunnel 1 cm, Länge Leuchtstab 2 cm, Gesamtlänge 2,0 cm |
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| 2. Länge Tunnel 1 cm, Länge Leuchtstab 2 cm, Gesamtlänge 2,5 cm |
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| 3. Länge Tunnel 2 cm, Länge Leuchtstab 2 cm, Gesamtlänge 3,5 cm |
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Für die Berechnung der Gesamtlänge des Visiers wird der Leuchtstab als separate Einheit betrachtet, der in Zielrichtung
eine Länge von 2 cm nicht überschreiten darf.
Der Visiertunnel, an dem der Leuchtstab befestigt ist, darf maximal 2 cm lang sein. Der Visiertunnel und der Leuchtstab werden unabhängig voneinander gemessen.
Alle oben aufgeführten Beispiele entsprechen den FITA-Regeln, da der Leuchtstab in allen Zeichnungen über eine
maximale Länge von 2 cm verfügt.
Die Gesamtlänge des Leuchtstabs darf 2 cm überschreiten, sofern der gerade Teil in Zielrichtung nicht länger als 2 cm ist, bevor er sich biegt. |
Quelle: FITA Technical Committee, 20 May 2009 |
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- Ligaschießen Halle / Indoor Liga
Hier schießen Mannschaften, bestehend aus drei Schützen, gegeneinander. Jeder Schütze schießt 2 Pfeile auf 18 m (Ligaordnung Stand 2006), alle Schützen müssen ihre Pfeile innerhalb 2 Minuten geschossen haben.
Insgesamt werden in einem Wettkampf gegeneinander 4 mal 2 Pfeile von jedem Schützen geschossen, also 24 Pfeile pro Mannschaft.
In Deutschland gibt es zurzeit die Bundesliga, die 2. Bundesliga, die Regionalliga und die Landesliga sowie Bezirksligen. Die aktuelle Bundesligaordnung wurde am 29. April 2006 in Dresden verabschiedet
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- Linkshandschütze (LH)
Der Schütze zieht die Sehne mit der linken Hand.
Entscheidend dafür, ob der Schütze als Linkshand- oder Rechtshandschütze bezeichnet wird, ist, mit welcher Hand er die Sehne zieht. Ziehen er die Sehne mit der linken Hand, handelt es sich hier um einen Linkshandschützen LH.
Zu 90% sind Linkshandschützen von Natur aus auch Linkshänder
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- Lösen
Nennt man das loslassen der Sehne beim Schuss
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- Mediteraner Schießstil
Beim Schießen wird die Sehne mit dem Zeigefinger, Mittel- und Ringfinger gezogen. Der Zeigefinger befindet sich oberhalb, die anderen Finger unterhalb des eingenockten Pfeils
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- Mittelteil / Griffstück
Vom Mittelteil spricht man bei einem Recurvebogen von dem Teil, wo das Griffstück angebracht ist und in welches die Wurfarme eingespannt bzw. montiert werden, es ist der mittlere Teil eines Bogens
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- Mittenwicklung
Eine Verstärkung der Bogensehne im mittleren Bereich der Sehne, auf der der Nockpunkt fixiert wird und die vor der Abnutzung der Sehne schützen soll
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- Mittellinie
Bezeichnung der Linie, die sich optisch ergibt, wenn man den Bogen im ungespannten Zustand von der Seite, an der sich die Sehne befindet, betrachtet. Durch die Sehne werden die Wurfarme optisch geteilt
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- Monostabilisator
Stabilisator von mindestens 25 Zoll Länge, der an der Front des Bogens befestigt wird und nach vorne (Richtung Scheibe) ragt
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- Multi CAM Wurfarme
Wurfarme, die über einen doppelten Recurve verfügen, sie auch CAM's
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- Mundmarke
Ein Kunststoffteile, welches in Höhe des Mundes auf die Sehne montiert wird und zur Kontrolle des korrekten Auszugs dient
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- Nachhalten / Nachzielen
Nach dem Abschuss in der vorherrschenden Körperhaltung verharren, um den Pfeil beim Lösevorgang nicht noch einen Richtungswechsel zu unterziehen
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- Nock (die Nocke)
Die Nocke (Nock) ist ein Kunststoffaufsatz, die auf das der Pfeilspitze gegenüberliegende Ende des Pfeils aufgebracht wird, damit der Pfeil auf der Sehne befestigt werden kann.
Beide Holzpfeilen wird mitunter der Schaft nur eingekerbt, diese Einkärbung nennt man ebenfalls Nock
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- Nockpunkt
Hierbei handelt es sich um eine Markierung auf der Sehne, die anzeigt, wo der Pfeil aufgesetzt werden muss
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- Offener Stand
Dies ist die Position der Füße auf der Schießlinie, bei der der linke Fuß (bei Rechtshänder) hinter einer gedachten Linie zwischen dem rechten Fuß und der Zielscheibe platziert ist
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- Olympische Runde
Bei Meisterschaften und Olympischen Spielen, zweimal 36 Pfeile auf 70 m, danach weiter im K.O. Verfahren, 1. Gegen 32, 2. gegen 31 usw. bis zum Finale
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- Peep Sight / Sehnenvisier
Kunststoffstück mit kleinem Loch, das zwischen den einzelnen Strängen der Sehne in Höhe des Auges befestigt wird
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- Pfeilauflage
Die Pfeilauflage gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen, sie erfüllt jedoch immer den gleichen Zweck, den Pfeil zum Mittelpunkt des Buttons auszurichten und ihm Halt zugeben
Zu den Ausführungen zählen unter anderen Kunststoffauflagen, die allerdings auch nicht sehr lange halten, für sie spricht wiederum eine einfache Montage und der recht niedrige Preis.
Wegklappende Metallfinger sind da schon besser. Es gibt sie auch mit Magnetsystemen, oder die einfacheren mit Federn, die den abstehenden Auflagefinger in der Position halten, aber auch ermöglichen, das sie nachgeben (einklappen), um die Befiederung des Pfeils nicht zu beschädigen und vor allem, den Pfeil selbst nicht schon beim Abschuss aus der Pflugbahn zu bringen.
Bei Compound sind Systeme erforderlich, die nicht seitlich am Bogenfenster liegen wie bei den Recurve, sondern frei liegende Drahtbügel, Metallblättchen usw. Es werden dabei sowohl Durchschussauflagen (die Centerfeder liegt unten und wird zwischen den oben offenen Bügeln hindurch geschossen).
Auch Klappauflagen werden benutzt. Sie sind durch elastische Teile mit dem Kabelsystem verbunden, die dann beim Ausziehen die Auflage in die Abschussposition hochziehen, um dann beim Schuss die Auflage zurück klappen zu lassen. Sie soll somit dem Pfeil berührungsfrei einen ungehinderten Flugbeginn ermöglichen. Es werden auch so genannte Tunerblocks verwendet, die sowohl in Höhe und Seite mikrofein einstellbar sind. Nahezu alle Auflagen haben Elemente, die beweglich sind und nachgeben.
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- Rechtshandschütze (RH)
Der Schütze zieht die Sehne mit der rechten Hand.
Entscheidend dafür, ob der Schütze als Linkshand- oder Rechtshandschütze bezeichnet wird, ist, mit welcher Hand er die Sehne zieht. Ziehen er die Sehne mit der rechten Hand, handelt es sich hier um einen Rechtshandschützen RH.
Zu 90% sind Rechtshandschützen von Natur aus auch Rechtshänder
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- Recurve
Das Ende des Wurfarms, das sich zum Zeitpunkt des Lösens vom Schützen weg biegt. In diesem Teil des Bogens wird die meiste Energie gespeichert
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- Recurve Bogen
Bogen, der mit Recurves ausgestattet ist
Anders als beim Blankbogen sind Stabilisatoren, Zielhilfen (Visiere) und Auszugsmarkierungen (Klicker) erlaubt. Nahezu alle Länder, die einen Bogenzweig im Schützenverband haben, gehören der FITA (Fédération International de Tir à l'Arc) an, die ihren Ursprung in Polen hat.
Dieser Bogentyp stammt vermutlich aus Asien und stellt eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Bogens dar.
Im ägyptischen Theben wurden Exemplare dieses Typs gefunden, die wahrscheinlich assyrischer Herkunft waren und vermutlich aus einer Zeit von 1.200 Jahren v. Chr. stammen.
Im Unterschied zum Langbogen sind beim Recurvebogen die Enden der Wurfarme so stark nach vorn gebogen, dass die Sehne anliegt. Dadurch erhält der Bogen einen weicheren Auszug und höheren Wirkungsgrad. Er kann weiter gespannt werden als ein europäischer Langbogen. Die daraus resultierenden Kräfte bedingen höhere Anforderungen an das Material der Wurfarme als beim, in dieser Hinsicht unproblematischeren Langbogen oder amerikanischen Flachbogen. Die anliegenden Sehnen dämpfen den Handschock nach dem Schuss
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- Reflex
Von einer Reflexen Bogenform spricht man, wenn sich der Bogen vom Schützen weg biegt
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- Release
Mechanisches Lösegerät für die Compoundbogenschützen
Anders als beim Recurveschützen hat der Compoundschütze seine Bogensehne nicht unmittelbar in den Fingern, sondern benutzt oben genanntes technisches Hilfsmittel
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- Rohschafttest / Blankschafttest
Bei diesem Test wird mit einem unbefiederten Pfeil geschossen, der jedoch den gleichen Schwerpunkt haben sollte, wie ein befriedeter Pfeil.
Mit diesem Test lässt sich der Spinewert des Pfeils, sowie der Härtegrad des Buttons richtig einstellen
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- Schaft
Kurz ein Pfeil ohne Nock, Spitze und Befiederung.
Der Schaft kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie zum Beispiel aus Holz, Aluminium, Carbon oder Verbundstoffe. Unter Verbundstoffe versteht man das Zusammenfügen mehrerer Materialien zu einem Material
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- Scheibenauflage
ein Papier mit einer farbigen Einteilung, oder mit ausgemalten Tieren, die auf der Zielscheibe befestigt wird.
Der Scheibenkörper (Binsen, Stramitplatte oder Ethafoamscheibe) hat die Abmessungen von 125 cm im Durchmesser oder Quadrat.
Die Scheibe hat einen Neigungswinkel von 15° und das Zentrum der Scheibe muss sich in einer senkrechten Höhe, gemessen vom Boden, auf 130 cm ± 5 cm befinden.
Die Scheibenauflagen müssen eine Kennzeichnung der FITA - Lizenz aufweisen. Die Auflagen bei der Disziplin FITA - Runde im Freien sind in 10 Ringe eingeteilt, wobei vom Zentrum aus jeweils 2 Ringe zu verschiedenen Farbzonen zusammengefasst sind.
10 und 9 = gold,
8 und 7 = rot,
6 und 5 = blau,
4 und 3 = schwarz und
2 und 1 = weiß.
Für die Compoundschützen gilt die verkleinerte innere 10 als HIT.
Diese Kennzeichnung (genannt X) ist auch im Freien vorhanden, wird dort allerdings als Innenzehner gewertet. Bei Ringgleichheit gewinnt der Schütze mit den meisten Innenzehnern (X'ern). Die Ringe 1 und 2 entfallen völlig.
Bei der FITA - Feldldbogenrunde werden Zielscheiben im Gelände entlang eines Rundkurses aufgestellt. Die Scheiben sind schwarz, nur der innerste Ring ist gold gefärbt. Die Ringzahl geht von 5 bis 1.
Trifft man die Auflage nicht, so wird das als "M" (Missed) gewertet.
Der Zehner-Bereich für Compoundschützen ist in der Halle (18 m) kleiner als der für Recurve-Schützen und ist extra eingezeichnet.
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FITA - Runde im Freien
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| Entfernungen: |
90 m, 70 m, 60 m |
122 Ø |
6 Pfeile |
| Entfernung: |
50 m |
80 Ø |
3 Pfeile |
| Entfernung: |
30 m |
4 x 80 Spot |
3 Pfeile |
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| Für die Schüler sind folgende Größen vorgegeben: |
| Schüler A: |
Entfernung: |
50 m u. 30 m |
122 cm / 80 cm Ø |
3 Pfeile |
| Schüler B: |
Entfernung: |
25 m u. 18 m |
80 cm / 60 cm Ø |
3 Pfeile |
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FITA - Runde in der Halle
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| Entfernung: |
25 m |
60 cm Ø/3fach Spot vertikal |
3 Pfeile |
| Entfernung: |
18 m |
40 cm Ø/3fach Spot vertikal |
3 Pfeile |
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| Für die Jugend und Schüler sind folgende Größen vorgegeben: |
| Jugend: |
Entfernung: |
18 m |
40 cm Ø |
3 Pfeile |
| Schüler A: |
Entfernung: |
18 m |
60 cm Ø |
3 Pfeile |
| Schüler B: |
Entfernung: |
18 m |
80 cm Ø |
3 Pfeile |
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FITA - Runde Feldbogen
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| Entfernungen: |
30m 60 m |
80 cm Ø |
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3 Pfeile |
| Entfernungen: |
15m 45 m |
60 cm Ø |
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3 Pfeile |
| Entfernungen: |
10m 30 m |
40 cm Ø |
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3 Pfeile |
| Entfernungen: |
5m 20 m |
20 cm Ø |
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3 Pfeile |
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| Für die Schüler sind folgende Entfernungen und Auflagen vorgegeben: |
| Entfernungen: |
25m 40 m |
80 cm Ø |
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3 Pfeile |
| Entfernungen: |
15m 30 m |
60 cm Ø |
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3 Pfeile |
| Entfernungen: |
10m 25 m |
40 cm Ø |
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3 Pfeile |
| Entfernungen: |
5m 15 m |
20 cm Ø |
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3 Pfeile |
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- Scheibenpanik
Negative psychische Einstellung des Schützen beim anvisieren des Goldes mit unterschiedlichsten Erscheinungsformen
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- Scope
Vergrößerungsglas, das am Visier eines Compoundbogens befestigt wird, dieses ist nur mit dem Peep Sight zu verwenden
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- Sehnenwachs
Imprägniermittel für die Bogensehne, sie soll die Sehne vor vorzeitigen Verschleiß bewahren
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- Seitenstabilisatoren
In der Regel handelt es sich hierbei um einen Stab aus Carbon, der mit Gewichten am Stangenende versehen ist.
Die Seitenstabilisatoren absorbieren die Schwingungen, die beim lösen durch die Wurfarme auf das Mittelstück übertragen werden. Speziell bei den Seitenstabilisatoren werden die Schwingungen nach links unten nach rechts horizontal absorbiert
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- Spannhöhe / Aufspannhöhe / Standhöhe
So bezeichnet man den Abstand der Sehne bis zur tiefsten Stelle des Griffstückes. Jeder Hersteller gibt speziell für seinen Bogen bestimmte Spannhöhe vor
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- Spannschnur / Spannriemen
Ein Hilfsmittel, welches das anbringen der Sehne auf den Bogen, sprich Wurfarme, erleichtern soll, ohne die Wurfarme selber zu verformen
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- Spine Wert
mit Spinewert wird die Steifheit des Pfeils bezeichnet (lbs)
der Spinewert wird ermittelt, indem man einen Druck von 2 lbs mittig auf den Schaft ausgeübt. Die sich daraus ergebende Durchbiegung ergibt den Spinewert in 1000/Zoll (inch).
Ein Pfeil mit einem Spinewert von 850 biegt sich also (2,54cm/1000)*850 = 2,159cm durch
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- Spinne
Ein, in der Regel an der Vorderseite des Bogens angebrachtes V - förmiges Element, welches das Verbindungselement zwischen Hauptstabilisator und Seitenstabilisatoren darstellt
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- Sportmedizin des Bogenschiessens
Der Bogensport und die Gesundheit sind zwei sehr gut kombinierbare Elemente, die sich gegenseitig nicht ausschließen, sondern eher harmonisch zusammenfügen.
Bogenschießen ist ein gesunder Sport, Verletzungsrisiken sind nahezu unbekannt. Orthopäden bestätigen, dass bei Bogenschützen in der Regel kaum Probleme mit dem Rücken auftreten, da die Rückenmuskulatur stark ausgeprägt wird und dabei Schäden entgegenwirkt.
Auch nach langen Büroarbeitstagen dient das Bogenschießen neben der geistigen Entspannung auch zu einer Lockerung der Rücken - und Schultermuskulatur. Speziell für Behinderte stellt der Bogensport eine ideale Möglichkeit dar, sich sportlich zu betätigen und wird oft als Therapie vorgeschlagen.
Jeder Fußballbegeistert wird sich erinnern, das unsere Nationalmannschaft 2006 zur WM ebenfalls den Bogen zu Trainingsübungen benutz hat...
Natürlich kann man mit Kraft alleine keinen Pfeil ins Gold (Scheibenmitte) bringen. Bogensport ist auch durch mentale Entspannung geprägt. Nur ein ruhiger, entspannter und konzentrierter Geist ist zu guten Leistungen fähig.
Ich selber habe immer nach einem Sport zum geistigen Ausgleich meines harten und in der Hauptsachen durch Kopfarbeit geprägten Berufs gesucht und in dem Bogensport einen idealen Ausgleich gefunden.
Fragt man sich, was denn ein FITA - Schütze während eines Turniers leistet, so wird einem schnell klar, dass nicht nur 144 Pfeile mit höchster Konzentration geschossen werden, sondern auch eine Strecke von über 3000 m nur zum holen der Pfeile zurückgelegt wird.
Beim Jagd- und Feldbogenschießen legt man teilweise noch erheblich längere Wegstrecken in abwechslungsreichem Gelände, zumeist mit Steigungen und Senkungen, zurück. Die zurückzulegenden Wegstrecken bilden neben den eigentlichen Schießbelastungen eine nützliche und für den Gesamtorganismus förderliche Bewegung
Ein Bogenschütze muss bei jedem Schuss eine starke körperliche Belastung aushalten. Hierbei bedient er sich einem besonders tiefen Ein- und Ausatmen Rhythmus, der von nahezu sämtlichen Atemmuskeln volle Aktion erfordert. Dies und die zurückzulegenden Wege können so nicht nur Herz und Lunge sondern auch das gesamte Muskelsystem des Oberkörpers positiv beeinflussen. Insbesondere bei Jugendlichen im Wachstum sind derartige Bewegungen außerordentlich förderlich
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- String walking
Technik des Blankbogenschießens bei der die Position der Zughand auf der Sehne als Zielhilfe benutzt wird
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- Take Down Bogen
Dreiteiliger, zum leichteren Transport demontierbarer Bogen. Heutige Modelle bekannter Hersteller sind bis auf den Compoundbogen nur noch nach dieser Bauart
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- Tiller
Der Tiller bezeichnet das Maß zwischen Bogenmittelstück, exakt da, wo die Wurfarme eingesetzt werden und der Sehne (im 90 ° Grad Winkel zur Sehne).
Wichtig zur Ermittlung der Aufspannhöhe und der damit verbundenen Sehnenlänge.
Bei Compound erforderlich, um Synchronisation der Rollen (CAM’s), bzw. des gesamten Systems der Kabel zu erreichen. Die Rollenanschläge (Auszugstop) müssen exakt gleichmäßig sein, damit nicht der obere oder untere Wurfarm den Schuss verziehen.
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- Trockenschuss
Lösen der Sehne ohne Pfeil. Die dabei freiwerdende Energie kann den Schützen verletzen und das Bogenmaterial beschädigen
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- Tuning
Feinabstimmung des verwendeten Bogenmaterials
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- Untergriff
Die Sehne wird unterhalb des Pfeils mit drei Fingern gezogen
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- V-Bar / Spinne
V-förmiges Element, welches an der Vorderseite des Bogens montiert wird.
Der V-Bar dient zur Aufnahme der Stabilisatoren und verbindet sie mit dem Mittelstück des Bogens
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- Viele Zwanzig
dies ist der allgemeingültige Gruß bei Feldbogenschützen
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- Visier
Das Bogenvisier ist eine Zielhilfe an einem Bogen.
Beim Bogenvisier gibt es verschiedene Typen. Für den Wettkampfsport geben die Bogensportverbände für den Recurvebogen sowie den Compoundbogen verschiedene Ausstattungen vor.
RecurvevisierRecurvebogenvisiere weisen im Regelfall nur einen Korntunnel auf, während Visiere für den Compoundbogen stattdessen ein sogennantes Scope besitzen, welches neben einer Wasserwaage auch eine vergrößernde Linse enthalten kann. Beiden Visiertypen gemeinsam sind gut erreichbare Einstellmöglichkeiten, die eine schnelle Änderung der Visierparameter ermöglichen.
Scope eines Compoundvisieres Für die Bogenjagd und das 3D-Schießen in der Disziplin Compound unlimited werden auch Stiftvisiere verwendet. Dieser Typ besitzt meist mehrere übereinander angebrachte Stifte, welche jeweils die Funktion eines Kornes für eine bestimmte vorher eingestellte Entfernung erfüllen.
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- Vorbauvisier
Visier, das nicht am Bogen, sondern an einem Ausleger vor dem Bogen angebracht ist. Dadurch wird der Abstand Visier - Auge größer. Findet heute bei nahezu 100 % allen Bögen Verwendung
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- Wurfarme
Oberer und unterer Teil des Bogens, an dem die Sehne befestigt wird.
Wenn der Schütze die Sehne auszieht wird die komplette Energie in den Wurfarmen gespeichert. Ssobald der Schütze die Sehne löst wird die komplette Energie wieder freigegeben
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- Zielscheiben
(siehe auch Scheibenauflage)
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- ie Zielscheiben sind von innen nach außen in den Farben geteilt, wobei jede Farbe in 2 "Ringe" geteilt ist.
Gelb (auch Gold genannt) = 10 bzw. 9 "Punkte" (Ringe)
Rot = 8/7 Punkte;
Blau = 6/5 Punkte;
Schwarz = 4/3 Punkte und
Weiß = 2/1 Punkt(e) (die Ringzahl reicht von 10 bis 1).
Im Unterschied zum FITA-Schießen ist hierbei die Entfernung zur Scheibe nur bei zwölf von vierundzwanzig Scheiben bekannt. Die Entfernungen wechseln ständig und es kann sowohl bergauf wie auch bergab bis zu einem Winkel von 45° geschossen werden. Ein guter Bogenschütze muss daher auch gut Entfernungen schätzen können.
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- Zuggewicht
Die beim Spannen eines Bogens zu überwindende Kraft wird als so genanntes Zuggewicht bezeichnet.
Das Zuggewicht wird immer in englischen Pfund (lbs) angegeben und ist vom Material, der Konstruktionsart der Wurfarme, sowie der Länge des Auszugs abhängig.
Um eine Vergleichbarkeit der Bögen zueinander sicherstellen zu können hat die AMO (Vereinigung der Bogenhersteller) sich auf eine Standard Auszugslänge von 28 Zoll (gemessen von Bogenvorderkante bis zur Nockkerbe) bzw. 26 1/4 Zoll (gemessen an der tiefsten Stelle des Griffs bis zur Nockkerbe) geeinigt.
Bei einer längeren Auszugslänge erhöht sich das Bogenzuggewicht, bei einer kürzeren Auszugslänge verringert sich das auf dem Bogen angegebene Zuggewicht.
Erwachsene Anfänger beginnen mit einem Zuggewicht zwischen 20 und 30 Pfund, Jugendliche weit darunter, welches sich im Laufe der Zeit erhöhen wird, bis zum so genannten End-Zuggewicht.
Für Compoundbögen ist das Zuggewicht auf 60 Pfund limitiert
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- Zughand
Ist die Hand, welche die Sehne zieht
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- 3 D - Schießen
Ist eine Disziplin beim Bogenschießen, bei dir auf dreidimensionale Kunststofftiere geschossen wird
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