An diesem Wochenende war es mal ein etwas anderes Turnier, als sonst üblich für die SV Oytener Bogenschützen und zum Teil auch für die anderen Vereine.
Es gab übergangsweise einen neuen Coach in Person von Hella Rasp für unsere Nachwuchsschützen und es gab aushilfsweise einen neuen Turnierleiter, in Peson von Detlef Schütz, der den zur Zeit des Turniers in Urlaub befindlichen, sonst gewohnten Turnierleiter Klaus Nordloh vertrat.
Aber erst einmal zur Mannschaft... hier traten für den 3. Wettkamp des Kreispokals folgende Bogenschützen an...
Sonja Dotzauer,
Ingo Birkholz,
Monika Merz,
Peter Bleyer,
Hartmut Unger und
Hella Rasp als Coach
Unsere Jugendlichen hatten Unterstützung von erfahreneren Bogenschützen bekommen, die jedoch keine Ligaambitionen hatten und haben.
Somit ergab sich die Chance für unseren Nachwuchs aus dieser neuen Konstellation ein gewisses Know How für sich aus dem Turnier heraus zu ziehen.
Es ist schon ein anderes Gefühl, wenn 3 Bogenschützen als Mannschaft auftreten, die erst wenig Erfahrung im Mannschaftssport haben, oder aber wenn "alte Hasen" mit einem gewissen Grad an Souveränität mit in der Mannschaft sind, wobei auch "alte Hasen" zuweilen mit sich zu kämpfen haben, aber auch das gehört zum Bogensport allemal dazu.
Es ist eine weitere neue Erfahrung, die sehr hilfreich für unsere Jungschützen gewesen sein wird.
Ach wenn nicht wirklich mehr Turnierdurchgänge gewonnen wurden als beim letzten Wettkampftag, so waren die Ergebnisse doch um einiges besser und die Spannung war immer mit dabei, denn es wurde oft nur sehr knapp das Match an die gegnerische Mannschaft abgegeben
Unser Neuer Coach durfte eine ganz besondere Erfahrung machen, denn jeder der schon einmal diese, oder eine ähnliche Position inne hatte, weiß das es was ganz anderes ist, selber zu schießen, oder aber diejenigen auszuwählen die schießen sollen und dann selber nicht eingreifen zu können, das ist nicht immer einfach. Dem Team dann auch noch zuzusprechen, wenn etwas nicht so geklappt hatte wie erhofft, oder vermutet, benötigt eine ganz neue Art von Selbstdisziplin.
Aber es durchaus hilfreich einmal so etwas erlebt zu haben, um möglicherweise die Reaktionen Anderer aus einem ganz anderen Licht zu betrachten, denn ein jeder weiß, es müssen auch unliebsame Entscheidungen getroffen werden und die gilt es dann zu vertreten, das ist nicht immer einfach.
Für mich war es auch einmal sehr interessant, den Posten des Turnierleiters aushilfsweise inne zu haben, sicherlich eine ungewohnte Situation, aber nichts, was man nicht bewerkstelligen kann und ich denke und hoffe es hat zu aller Zufriedenheit auch recht gut funktioniert.